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| Christian Ploy | Rat & Tat

Richtig vorbereiten auf Bewerbungen, wie und warum Sie Ihre persönliche „Marke ICH“ entwickeln sollten



Was ich bei meinen Erstgesprächen im Bewerbungscoaching oft höre:

„Ich bekomme bei Bewerbungsschreiben nur Absagen oder sehr wenig Reaktion auf meine Bewerbungen, deshalb komme ich ins Coaching.“
„Wenn ich eingeladen werde schaffe ich es nicht in die nächste Bewerbungsrunde.“
„Mittlerweile fehlt es mir an Motivation überhaupt nach passenden Stellen zu suchen und die Bewerbungsunterlagen aufzubereiten. Wie soll ich ein Motivationsschreiben zusammenstellen, wenn es mir an Motivation fehlt. Ich zweifle mittlerweile an mir selbst und fühle mich verunsichert.“
„Was soll ich schreiben, wie soll ich mich im Bewerbungsgespräch verhalten?“

Warum glauben Sie ist das so? Ausgangspunkt für ein Bewerbungscoaching

Der Anlass für ein Bewerbungscoaching ist in den meisten Fällen nicht präventiv, sondern kommt erst dann zustande, wenn die Situation und die Handlungs- und Denkmuster schon eingefahren sind. Jedoch in beiden Fällen verfolgt mein Ansatz im Einzelcoaching, ein gutes Fundament für den gesamten Bewerbungsprozess zu bauen. Auf diesem erarbeiteten Fundament im Bewerbungscoaching kann dann aufgesetzt werden, und Qualität steht vor Quantität. Ich beobachte bei ca. 2/3 der Bewerbungscoaching-Kunden, dass viele der gesetzten Maßnahmen im Bewerbungsprozess auf Quantität und nicht auf strategischer und zielgerichteter Vorgehensweise beruhen. Ein klassisches Beispiel: Bewerber bewerben sich auf unzählige Ausschreibungen und geben sich oftmals gar nicht die Mühe einzelne Passagen im Bewerbungsschreiben zu adaptieren. Dann ist es nicht verwunderlich, dass die Maßnahmen, die getätigt werden ein Schuss ins Leere sind, da sich eine Bewerbung von der anderen meist nicht unterscheidet. Dies ist aber nur ein Auszug davon woran es liegen kann. Mein Rat: Legen Sie Wert auf Qualität und Individualität bei einer Bewerbung. Coaching kann Sie dabei im Detail unterstützen.

Was bedeutet Qualität im Bewerbungsprozess – was kann Coaching dazu leisten?

Viele Bewerber tun sich schwer Ihre Stärken und Schwächen zu definieren. In meiner Coachingarbeit bemerke ich oft, dass es Kunden schwerfällt über Ihre eigenen Stärken und Kompetenzen zu sprechen. Ist das bei Ihnen auch so? Wenn ein Bewerber nicht darüber spricht, vor allem nicht darüber Bescheid weiß, passiert in der Regel folgendes: Der Bewerber wird nicht als interessant erachtet, da es genug andere Bewerber, ja sogar ein Überangebot an Bewerbungen für diese Stelle gibt.
Doch was tun? Es macht im Vorfeld eines Bewerbungsprozesses sehr viel Sinn sich mit der „Marke ICH“ zu beschäftigen. Kurz und einfach, was will ICH, was kann ICH und wie stelle ich das dar, dass es authentisch, selbstbewusst und interessant wirkt.

Was meint „Marke ich“, warum sollte ich diese entwickeln?

Die „Marke ich“ bedeutet nichts anderes als wofür Sie als Person stehen. Für welche Werte wie zB Souveränität, Klarheit, Vertrauen, aber auch welche Kompetenzen sie besitzen. Kurz zusammengefasst, was können Sie dem Unternehmen bieten, für das Sie zukünftig arbeiten möchten? Die „Marke ich“ ist sozusagen Marketing in eigener Sache, „Selbstmarketing“, bewerben der eigenen Person. Wie das Wort Bewerbung ja schon beinhaltet, Bewerbung ist zu einem großen Teil Selbstmarketing. Nicht nur Unternehmer bemühen sich um verkaufsfördernde Maßnahmen und Marketing, sondern aufgrund des Überangebots an Bewerbern in manchen Branchen, hat Selbstmarketing auch hier Einzug genommen. Mehr Wissen über die „Marke ich“ ist eine wichtige Grundvoraussetzung bei allen Bewerbungen als auch Veränderungen, die in Ihrem Leben anstehen. Denn wenn ich mehr über mich selbst weiß, dann kann ich mich auch gezielter entwickeln und bin weniger vom Umfeld abhängig, sondern schaffe mir mein Umfeld. Ich erkenne selbst wo ich sein möchte und orientiere mich danach. Ich weiß Bescheid über meine Stärken und Schwächen und lerne diese glaubwürdig zu kommunizieren. Also führt Selbstmarketing mittelfristig zu mehr Selbstbewusstsein und Klarheit, aufgrund des Wissens über die eigene Identität.

Bewerbungscoaching / Selbstcoaching für Ihr Selbstmarketing

Zunächst sollten Sie wissen was Sie richtig motiviert bzw. was Motivation auslöst, um eine hohe Eigenmotivation sicherzustellen. Eigenmotivation fällt unter den Bereich Persönlichkeitsentwicklung, denn je mehr ich mich mit meiner Persönlichkeit auseinandersetze, meinen Werten und Bedürfnissen, desto eher weiß ich was ich brauche, kann es kommunizieren, leben und bin somit hochmotiviert.
Neben einer hohen Eigenmotivation bei Bewerbungen sollten Sie auch über Ihre Stärken und Schwächen Bescheid wissen. Nicht nur das Coaching selbst kann Ihnen helfen sich selbst besser zu kennen und die eigenen Stärken auch kommunizieren zu können. Um dort hinzugelangen sind meiner Erfahrung nach Persönlichkeitsanalysen besonders unterstützend, wenn bei Ihnen wenig Bewusstsein für Ihre Stärken herrscht.
Je besser Sie diese beiden Punkte ausgearbeitet haben, desto einfacher wird es Ihre Person authentisch mit Ihrer persönlichen Note zu transportieren. Der erste Schritt ist Ihre Leidenschaften und Ihre Begeisterung zu vermitteln, gepaart mit Ihren Talenten und beruflichen Kompetenzen. Konzentrieren Sie sich auf das was Sie gut können und lassen Sie alles Unnötige weg. Denn der Kern einer gute „Marke ICH“ besteht aus einigen wenigen Bestandteilen. Deshalb wahrscheinlich die mühsamen Fragen von Personalverantwortlichen bei Bewerbungsgesprächen: Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? Was begeistert Sie? Was können Sie besonders gut? Diese Fragen zielen zumeist darauf Ihre Kernkompetenzen herauszuarbeiten. Eine professionelle Vorbereitung mittels Coaching wird Sie Ihrem Ziel, aber auch sich selbst näher bringen.

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