Rat & Tat

Achtsamkeit und Coaching

Ein Coach findet zur Achtsamkeit

Wir alle haben unterschiedliche Rollen im Leben. In meinem beruflichen Umfeld bin ich Coach, was uns jedoch alle eint, ist unser Menschsein. Also erzähle ich heute, wie ich mit dem Thema Achtsamkeit in Berührung gekommen bin. Eines Morgens wachte ich auf und war in einer wirklich unangenehmen Stimmung, um nicht zu sagen – ich fühlte mich grauenvoll. Ich hatte mich in den letzten Wochen und Monaten mal wieder selbst überholt, mein Kopf ratterte und arbeitete ständig irgendwelche Listen ab (heute würde ich sagen das ganze Gegenteil von achtsam) – das Hamsterrad lässt grüßen. Mein Blick fiel zur Seite, wo das Buch meiner Freundin lag zum Thema „Achtsamkeitstraining – 20 Minuten täglich, die Ihr Leben verändern“. Ab diesem Zeitpunkt widmete ich mich der Achtsamkeit in meinem täglich Tun und Menschsein, aber natürlich auch für meine Coachingarbeit.

Achtsamkeit – ein neues Coachingkonzept oder alt Bewährtes?

Das Prinzip der Achtsamkeit an sich – dabei geht es kurz zusammengefasst um das „eigene innere Wahrnehmen und präsent sein im aktuellen Moment ohne zu bewerten“ – ist selbstverständlich nichts Neues. Im Gegenteil, es entstammt der bereits seit Jahrtausenden bestehenden buddhistischen Tradition. Mit dem Aufschwung der Psychotherapie, trug in den 1970er Jahren die Arbeit von Jon Kabat-Zinn mit seinem Ansatz der Mindfulness-Based Stress Reduction, wo es um gezielte Lenkung der Aufmerksamkeit zur Erlangung eines Zustands der Achtsamkeit im Hinblick auf Stressreduktion geht, bei. Das Thema ist mittlerweile so populär, dass es Einzug in Schulsystemen, aber auch am Arbeitsplatz hält, als auch im Hinblick auf Karriere(coaching).

Was hat Achtsamkeit mit Coaching zu tun?

Coaching und Achtsamkeit haben auf mehreren Ebenen miteinander zu tun:

  1. Zunächst ist es als Coach wesentlich eine neugierige, offene Präsenz zu leben – dies entspricht dem Prinzip der Achtsamkeit. Damit wird auch eine Vorbildwirkung für den Coachingklienten gelebt.
  2. Neben der beobachtenden und nicht wertenden Haltung als Coach beim Wahrnehmen des Coachingklienten, auch das eigene innere Erleben, die hochkommenden Gefühle als Spiegel des Coachingklienten zu betrachten oder vereinfacht: den Bezug zu seinen eigenen Gefühlen aufrecht zu erhalten.
  3. Coachingklienten kommen meist mit einem zu lösenden Problem. Die Orientierung dabei liegt klar im außen, die äußeren Umstände werden kritisiert, Vergleiche mit Anderen finden statt, Bewertungen und Abwertungen des eigenen Verhaltens finden statt. Als Coach ist es meine tägliche Aufgabe durch meine Fragen ein Bewusstsein über die eigenen Gefühle und damit einhergehenden körperlichen Empfindungen, herzustellen - auch das ist Achtsamkeit.
  4. Wenn es Coachingklienten dann in ihrem Alltag gelingt, sich in ihrem Denken, Handeln und Fühlen selbst dabei zu ertappen sich „im Außen“ zu bewegen, zu bewerten, kritisieren, etc. und es zu stoppen – ist ein wesentlicher Teil von Achtsamkeit bereits erreicht. Sie können für sich selbst besser erkennen, was an Gefühlen gerade da ist, dieses zuzulassen und entsprechend positiv zu lenken – ohne in sinnloses Grübeln zu verfallen.
  5. Wie für alle gilt auch beim Prinzip der Achtsamkeit – was für mich selbst gelingt, gelingt auch im Kontakt mit Anderen. Im Führungskräftecoaching wird damit erreicht, nicht nur eigene Zustände besser zu managen, sondern auch im Kontakt mit Anderen achtsam zu sein und Notwendigkeiten zu erkennen.
  6. Auch bei Coachingthemen wie Persönlichkeitsentwicklung, Bewerbungscoaching oder Karrierecoaching ist Achtsamkeit äußerst nützlich. Das Hineinhören/-spüren durch Fragen wie: was brauche ich (generell & in bestimmten Situationen), was will ich, was kann ich – ist Achtsamkeit und lässt einen in der eigenen Energie bleiben und sich dadurch positiv entfalten.

Mit Achtsamkeit beschäftigen – was bringt mir das?

Achtsam mit sich, seinen Gefühlen, Empfindungen, Reaktionen zu sein, im Moment zu leben birgt eine Unmenge an Vorteilen. Studien zeigen: Stress, Angst, Schmerzen werden reduziert, Menschen sind glücklicher & ausgeglichener, haben mehr Lebensfreude, bessere Beziehungen, Selbstvertrauen. Es beeinflusst mein Alltags- und Berufsleben positiv, indem ich besser weiß was ich will und was mir wichtig ist.
Klingt das lohnenswert? Wie kannst du also diese Achtsamkeit im Selbstcoaching trainieren? Das schauen wir uns in der Fortsetzung zum Thema „Achtsamkeit trainieren – wie geht das?“ an.

 

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