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Beziehungen

Kennen Sie Ihre eigenen Werte und Bedürfnisse? Was ist dem Gegenüber, was ist Ihnen wichtig?

Im Umgang mit anderen Menschen führen wir die unterschiedlichsten Formen von Beziehungen. Manche davon sind hierarchisch, andere wiederum auf Augenhöhe. Wir sind Erziehungsberechtigte, Schüler/Lehrer, Angestellter/Vorgesetzter, Kollege, Freund, Eheleute, Geschäftspartner, usw.
Sind diese Beziehungen aufgrund verschiedener möglicher Faktoren beeinträchtigt, erzeugt dies meist negative Emotionen bei mir selbst, aber auch beim Gegenüber.


Ein Beispiel aus der Praxis dazu:
Zwei Damen sitzen in einem Gemeinschaftsbüro, Frau S. ist vom Typ her eher still, zurückhaltend und will konzentriert arbeiten, die andere Kollegin Frau Y. ist laut, aufbrausend und redet und telefoniert viel. Zuhause angekommen ist Frau S. müde und frustriert, weil sie in der Arbeit viele Fehler macht, da ihre Kollegin ohne Unterlass redet und sie nicht so schnell mit der Arbeit vorwärts kommt wie vom Chef gewünscht. Sie ist daher bedrückt und gereizt. Frau S. beschwert sich somit häufig bei ihrem Ehepartner darüber. Der kann das Thema schon nicht mehr hören. Frau S. fühlt sich daher auch von ihrem Partner unverstanden und somit leidet auch deren Beziehung darunter.

Warum gelingen Beziehungen zu manchen Personen, andere aber nicht und was habe ich damit zu tun?
Haben Sie sich auch schon manchmal gedacht, „wäre mein Chef/Partner doch verständnisvoller“. Was versuchen Sie hier? Ja, sie würden gerne die andere Person ändern.
Im Coaching und in der Mediation setzen wir bei uns selbst an.

  1. Ich begegne meinem Gegenüber positiv (z.B. durch Wortwahl, einfühlen in die Welt des Anderen)
  2. Ich weiß was meinem Gegenüber und mir wichtig ist (Werte, Bedürfnisse) und kann es kommunizieren.
  3. Emotion, Ziel und Ergebnis: Ich fühle mich wohl und mein Gegenüber fühlt sich wohl. Ich bin erfolgreich.

Kommt es in Punkt 1 oder 2 zu Störungen, wird bei Punkt 3 eine negative Emotion und eventuell ein Konflikt das Ergebnis sein. Somit setzen wir bei Beziehungen und Kommunikation an.
Sollten Sie eine Lösung für einen Konflikt suchen, lesen Sie hier weiter: Konfliktlösung

Unser Leben ist aber nicht nur von den uns umgebenden Beziehungen und Personen geprägt, sondern auch entscheidend von der Beziehung zu uns selbst. Was bringt es mir mich damit zu beschäftigen? Stellen Sie sich mal folgende Fragen:

Mag ich mich, meinen Körper, mein Aussehen, meine Fähigkeiten?
In welchen Situationen kann ich mit gut leiden, wo bin ich überzeugt von mir, wo/wann würde ich mich gern verstecken, wann bin ich unsicher, wo sollte ich mich weiterentwickeln?
Wie geht es mir in bestimmten Situationen?

Wie oben beschrieben ist es für eine Beziehung wesentlich zu wissen was mir wichtig ist (meine Werte, Bedürfnisse) und diese auch zu kommunizieren. Daher lohnt es sich auch an diesem Punkt anzusetzen. Was brauche ich denn überhaupt, damit es mir gut geht, damit ich mein Ziel erreiche.

Ein Beispiel aus der Praxis. Herr M. ist seit ein paar Monaten als Verkäufer in einem neuen Unternehmen tätig. Er ist sehr selbstkritisch, hinterfragt sich oft selbst, weiß viel, redet viel und reflektiert seine Kundengespräche im Nachhinein oder abends was er falsch gemacht hat und verbessern sollte. In seinem letzten Job wurde er gekündigt, was an seinem Selbstwert nagt.
In einem Kundengespräch steht er nun einem wohlhabenden älteren, aber auch sehr kritischen Herrn gegenüber. Er weiß dieses Gespräch könnte entscheidend sein, um einen großen Auftrag an Land zu ziehen und in der Karriereleiter höher zu steigen. Während des Gesprächs geistern ihm Fragen durch den Kopf: habe ich das richtig gesagt, wie soll ich das formulieren, was denkt er wohl von mir, habe ich mir in der Früh auch die Zähne geputzt, wenn ich den Fisch an Land ziehe werde ich befördert,.... Was tut Herr M. da? Er ist aufgrund seiner Unsicherheit permanent mit sich selbst und nicht mit seinem Gegenüber beschäftigt. Das Ergebnis, der Kunde ist verwirrt, fühlt sich wenig wertgeschätzt, weil der Verkäufer die Hälfte seiner Informationen gar nicht mitbekommen hat. Der Kunde ist enttäuscht und wird sich anderweitig umsehen.
Was ist hier passiert und was können wir daraus mitnehmen? Die Beziehung zu uns selbst und in dem Falle die Sicherheit darüber was ich kann, was mir wichtig ist und welche Bedürfnisse ich habe ist wesentlich, um sich nicht mit mir selbst in dieser Situation, sondern sich mit dem Kunden beschäftigen zu können.

Beziehungskompetenz besteht darin seine eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Werte wahrzunehmen und zu kennen, als auch die meines Gegenübers. Dies trägt zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung bei, sie fühlen sich wohler und werden erfolgreicher. Bringen Sie Ihre Beziehungen zu sich, zu Kunden, Kollegen, Partner, Mitmenschen in die richtige Richtung durch Coaching/Mediation. Treffen Sie eine gute Entscheidung…

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Christian Ploy, Coach & Mediator in Wien

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